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|  | | Tarif 1994 | Leider akzeptieren viele Krankenkassen unter der Führung von santésuisse den neuen Tarif nicht. Dies liegt daran, dass zahntechnische Leistungen im Bereich der Krankenversicherung der Zusatzversichrung unterstehen. Diese unterliegen dem VVG und damit dem Privatrecht; es herrscht also Vertragsfreiheit. Die Kassen wenden nach wie vor den Tarif 1994 mit dem Wert von CHF 5.55.- an. Dieser Wert entspricht gemäss dem damaligen Vertrag 133,9 Punkten (Basis LIK der Konsumentenpreise Dezember 1982 gleich 100).
Im Dezember 2011 lag der Index auf der Basis 1982 bei 159,9 Punkten. Damit ergibt sich ein teuerungsbereinigter Taxpunktwert von CHF 6,627.- Zumindest interessant zu wissen! |  | | Sprachregionales Kompetenzzentrum für die Ausbildung Zahntechnik in Zug | Seit längerem ist von der notwendigen Bündelung der Kräfte in der Branche Zahntechnik die Rede. Dies betrifft insbesondere auch die zersplitterten Strukturen in der Bildung. In der Diskussion immer wieder aufgetaucht ist dabei die Idee eines nationalen Ausbildungszentrums für die Branche. Die VZLS-Stiftung für Zahntechnik macht hier einen ersten wichtigen Schritt: mit der heutigen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem GIBZ Zug übernimmt dieses auf seine Rechnung die Organisation und die Durchführung des Vorbereitungskurses für die HFP (Meister/-innenschule), der Vertiefungsrichtungen wie auch der Zertifikatskurse. Die VZLS-Stiftung beschränkt sich inskünftig auf ihren ureigenen Stiftungszweck und Kernkompetenz als Organisation der Arbeitswelt, nämlich insbesondere auf die Vorbereitung und Durchführung der Examen, sowie den Mitentscheid über das Curriculum und bei der Wahl der fachtechnischen Leitung. Das Pionierprojekt ermöglicht nicht nur die Entlastung der Stiftung von einem in der Vergangenheit existenziellen, wirtschaftlichen Risiko, massive Kostensenkungen und Effizienzgewinne, sondern legt auch den Grundstein für eine weitere Bündelung der Kräfte in der Branche. Allen Beteiligten am Projekt, insbesondere der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug und dem Rektor der GIBZ Zug Herr Beat Wenger sei für ihr Vertrauen und ihre weitsichtige, strategische Handlungsweise gedankt.
13. Januar 2012 |
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